Lieferketten im Wandel – Wie Samsung mit chinesischen Zulieferern die Marge rettet
Um die angekündigte Preisstabilität des Galaxy Z Fold 8 trotz steigender Herstellungskosten zu gewährleisten, vollzieht Samsung eine tiefgreifende Neuausrichtung seiner Lieferketten. Bisher bezog der Konzern den Großteil seiner Komponenten von südkoreanischen Partnern – eine Entscheidung, die nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische und qualitätstechnische Gründe hatte. Doch mit dem drohenden Eintritt Apples in den Markt für faltbare Smartphones ist Samsung gezwungen, neue Wege zu gehen.
Konkret bedeutet das: Beim Galaxy Z Fold 8 sollen verstärkt chinesische Zulieferer zum Einsatz kommen. Von Displays über Gehäuseteile bis hin zu Akkumodulen – die Liste der Komponenten, die künftig aus der Volksrepublik stammen könnten, ist lang. Der Grund liegt auf der Hand: Chinesische Hersteller sind nicht nur oft günstiger, sondern auch flexibler in der Skalierung. Samsung hofft, durch diesen erweiterten Anbieterkreis die teuren Einkaufspreise für Prozessoren und Arbeitsspeicher auszugleichen, die aktuell stark steigen.
Intern ist man sich bewusst, dass dieser Schritt nicht ohne Risiken ist. Die Integration günstigerer Komponenten aus China darf die gewohnte Qualität der Fold-Reihe nicht gefährden. Gerade bei einem faltbaren Smartphone, bei dem Mechanik und Display extrem hohen Belastungen standhalten müssen, sind Qualitätsabweichungen fatal. Samsung hat in der Vergangenheit bereits schlechte Erfahrungen mit einzelnen Zulieferern gemacht, etwa bei der Beschaffung von Batterien für das Note 7. Deshalb wird die Auswahl der chinesischen Partner mit größter Sorgfalt erfolgen.
Gleichzeitig akzeptiert das Unternehmen offenbar intern geringere Gewinnmargen, um Marktanteile gegen die erwarteten 15 Millionen faltbaren iPhones zu verteidigen. Das ist ein bemerkenswerter Schritt, denn Samsung galt lange als Meister der Kostenkontrolle und Margenoptimierung. Doch die Situation ist außergewöhnlich: Noch nie ist ein Konkurrent mit einem derartigen Markenprestige und einer so großen potenziellen Nachfrage in das Foldable-Segment eingestiegen.
Die Umstellung der Lieferketten ist bereits in vollem Gange. Brancheninsidern zufolge haben Samsung-Einkäufer in den letzten Monaten intensive Gespräche mit mehreren chinesischen Technologiekonzernen geführt. Ziel ist es, nicht nur die Kosten zu senken, sondern auch die Abhängigkeit von einzelnen Zulieferern zu reduzieren. Ob diese Taktik aufgeht, wird sich im Spätsommer zeigen – wenn das Z Fold 8 auf den Markt kommt und die ersten Stückzahlen durch die Qualitätskontrolle laufen. Sicher ist jedoch: Samsung ist bereit, für den Kampf gegen Apple weitreichende Kompromisse einzugehen.
Konkret bedeutet das: Beim Galaxy Z Fold 8 sollen verstärkt chinesische Zulieferer zum Einsatz kommen. Von Displays über Gehäuseteile bis hin zu Akkumodulen – die Liste der Komponenten, die künftig aus der Volksrepublik stammen könnten, ist lang. Der Grund liegt auf der Hand: Chinesische Hersteller sind nicht nur oft günstiger, sondern auch flexibler in der Skalierung. Samsung hofft, durch diesen erweiterten Anbieterkreis die teuren Einkaufspreise für Prozessoren und Arbeitsspeicher auszugleichen, die aktuell stark steigen.
Intern ist man sich bewusst, dass dieser Schritt nicht ohne Risiken ist. Die Integration günstigerer Komponenten aus China darf die gewohnte Qualität der Fold-Reihe nicht gefährden. Gerade bei einem faltbaren Smartphone, bei dem Mechanik und Display extrem hohen Belastungen standhalten müssen, sind Qualitätsabweichungen fatal. Samsung hat in der Vergangenheit bereits schlechte Erfahrungen mit einzelnen Zulieferern gemacht, etwa bei der Beschaffung von Batterien für das Note 7. Deshalb wird die Auswahl der chinesischen Partner mit größter Sorgfalt erfolgen.
Gleichzeitig akzeptiert das Unternehmen offenbar intern geringere Gewinnmargen, um Marktanteile gegen die erwarteten 15 Millionen faltbaren iPhones zu verteidigen. Das ist ein bemerkenswerter Schritt, denn Samsung galt lange als Meister der Kostenkontrolle und Margenoptimierung. Doch die Situation ist außergewöhnlich: Noch nie ist ein Konkurrent mit einem derartigen Markenprestige und einer so großen potenziellen Nachfrage in das Foldable-Segment eingestiegen.
Die Umstellung der Lieferketten ist bereits in vollem Gange. Brancheninsidern zufolge haben Samsung-Einkäufer in den letzten Monaten intensive Gespräche mit mehreren chinesischen Technologiekonzernen geführt. Ziel ist es, nicht nur die Kosten zu senken, sondern auch die Abhängigkeit von einzelnen Zulieferern zu reduzieren. Ob diese Taktik aufgeht, wird sich im Spätsommer zeigen – wenn das Z Fold 8 auf den Markt kommt und die ersten Stückzahlen durch die Qualitätskontrolle laufen. Sicher ist jedoch: Samsung ist bereit, für den Kampf gegen Apple weitreichende Kompromisse einzugehen.
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